Verständnis des PWM/Tiefenmodus beim Laserschneiden
1. Diodenlaser-Köpfe
Bei der Verwendung eines Diodenlaserkopfes stellt die Software Tiefe und Dunkelheit durch unterschiedliche Leistungsstufen dar, nicht durch Änderung der Laserpunktdichte. Diese Methode ermöglicht:
- Präzisere Steuerung in kleinen Bereichen
- Bessere Darstellung detaillierter Effekte
- Ein einzelner Punkt kann verschiedene Leistungsstufen haben und so Tiefe erzeugen
Stellen Sie sich das wie die Anpassung der Helligkeit eines einzelnen Pixels in einem digitalen Bild vor, anstatt mehr Pixel hinzuzufügen.
2. CO2-Laserköpfe
Bei CO2-Laserköpfen funktioniert der Tiefenmodus etwas anders:
- Wenn Sie die Leistung von 0% auf 100% erhöhen, graviert der Laser tiefer in das Material
- Dies erzeugt einen Reliefeffekt, ähnlich wie beim Schnitzen
- Die Software stellt dies durch die Verwendung verschiedener Farben zur Darstellung unterschiedlicher Leistungsstufen dar
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass sich zwar unterschiedliche Tiefen ergeben, der Detailgrad (oder die "Feinheit") der Färbung sich aber nicht wesentlich ändert. Die Software unterteilt das Bild weiterhin in farbige und nicht farbige Bereiche.
Hauptunterschiede
- Diodenlaser: Anpassung der Leistung für jeden Punkt, um Tiefe und Details zu erzeugen
- CO2-Laser: Verwendung der Leistung zur Steuerung der Gravurtiefe, um einen Reliefeffekt zu erzeugen
Hier sind Beispiele für die Anwendung des Tiefenmodus.
| ohne Tiefenmodus | mit Tiefenmodus |
Wie verwendet man den Tiefenmodus?
1. Bereiten Sie ein geeignetes Bild vor.
Wenn Sie ein lasergeätztes Werkstück mit Reliefeffekt erstellen möchten, benötigen Sie ein Graustufenbild mit Verlauf da der Tiefenmodus verschiedene Grautöne verwendet, um unterschiedliche Tiefen und Ebenen im Design darzustellen. Stellen Sie sicher, dass Ihr Bild fließende Übergänge und eine hohe Auflösung für feine Details aufweist.
2. Aktivieren Sie den "Tiefenmodus" im Objektbereich.
Nachdem Sie das Bild importiert haben, wählen Sie das gewünschte Bild aus und aktivieren Sie "Verlauf" und "Tiefenmodus" im Objektbereich.
3. Passen Sie die Parameter entsprechend Ihrem Material an.
Die optimalen Parametereinstellungen hängen von Ihrem Motiv und dem gewünschten Effekt ab. Wir empfehlen, mit den Voreinstellungen zu beginnen, jedoch mit einer höheren Geschwindigkeit und Durchlaufzahl. Führen Sie dann den Vorgang aus, um die Parameter weiter zu optimieren. Passen Sie die Einstellungen basierend auf Bilddetails, Schattierungen und Ihrem gewünschten Ergebnis an, um die besten Resultate zu erzielen.
4. Passen Sie bei Bedarf die minimale Leistung des Tiefenmodus an.
Wir haben eine erweiterte Leistungseinstellung für den Tiefenmodus eingeführt, um die unterschiedlichen Laserleistungen verschiedener Maschinen zu berücksichtigen. Wenn bestimmte Details in Ihrem Bild fehlen, kann eine Anpassung der minimalen Leistung dazu beitragen, dass der Laser in helleren Bereichen bessere Ergebnisse erzielt.
Hinweis: Diese Einstellung für die minimale Leistung ist nur sichtbar, wenn der Tiefenmodus aktiviert ist, und gilt speziell für Verlaufsbilder innerhalb der Ebene.
Die maximale Leistung wird durch die Einstellungen der Ebene bestimmt. Wird sie niedriger als die minimale Leistung eingestellt, wird die minimale Leistung automatisch auf 0 zurückgesetzt.
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