Beambox II - Durchlauf-Erweiterung (Hardware-Einrichtung)
Beschreibung
Die Durchlauf-Funktion ist für das Gravieren langer Objekte konzipiert, die den Arbeitsbereich überschreiten. Sie ermöglicht es Benutzern, große Designdateien automatisch in mehrere Arbeitsbereiche aufzuteilen, was das Gravieren in Abschnitten erleichtert.
Nutzungseinschränkungen
Aufgrund der Eingangsgrößenbeschränkungen der Beambox II beträgt die zulässige Werkstückbreite typischerweise 350mm, während die Länge unbegrenzt.
Schritt 1 - Durchlauf-Modus aktivieren
Aktivieren Sie in den Dokumenteinstellungen die Option Durchlauf und geben Sie den gewünschten Arbeitsbereich ein.
Schritt 2 - Objekte importieren
Importieren Sie ein Objekt ((z.B. einen rechteckigen Rahmen)) und passen Sie dessen Größe und Position an.
Klicken Sie auf das Durchlauf-Symbol in der linken Seitenleiste, um in den Durchlauf-Modus zu wechseln.
Schritt 3 - Durchlauf einrichten
Einstellungsbeschreibung
- Objektlänge: Zeigt die Länge des ausgewählten Objekts an und hilft Ihnen, die Höhe jedes Arbeitsbereichs zu bestimmen.
- Arbeitsbereichshöhe: Legt fest, wie das Durchgangsobjekt zum Gravieren in mehrere Arbeitsbereiche unterteilt wird. Sie können auch eine Vorschau des Graviurinhalts jedes Abschnitts im rechten Fenster anzeigen.
- Referenzebene: Diese Ebene dient nur als Ausrichtungsreferenz und wird nicht graviert.
- Führungsmarkierung: Ausrichtungsmarkierungen sind zwei dreieckige Markierungen, die sowohl auf dem Hauptmaterial als auch auf dem Hilfsmaterial eingraviert werden müssen. Beim Neupositionieren des Materials nach jedem Gravurabschnitt gewährleisten diese dreieckigen Markierungen eine präzise Ausrichtung.
Beispiel mit der folgenden Form: Die Objektlänge beträgt 450mm. Wenn die Höhe jedes Arbeitsbereichs auf 250mm eingestellt ist, wird das Objekt in zwei Abschnitte unterteilt.
Die gestrichelten Linien kennzeichnen die Teilungspunkte jedes Arbeitsbereichs.
Es wird generell empfohlen, die Anzahl der Unterteilungen zu minimieren, um mögliche Ausrichtungsfehler an den Übergängen zu vermeiden, die zu einer Fehlausrichtung der Designdatei führen könnten.
Schritt 4 - Durchgangsgravur
Schritt 4.1 - Vorbereitung der Gravur
Befestigen Sie das Hilfsmaterial neben dem Hauptmaterial.
Starten Sie den aktuellen Gravurvorgang und bewegen Sie den Laserkopf in die obere linke Ecke des Gravurmaterials.
Beginnen Sie die Gravur an der aktuellen Position und setzen Sie den Startpunkt in die obere linke Ecke.
(Sie können auch die Ursprungsposition verwenden, beachten Sie jedoch, dass die Laserröhre auf der rechten Seite positioniert sein sollte, um einen Referenzfahrtfehler zu vermeiden.)
Verwenden Sie die Rahmungsvorschau, um die Gravurposition des ersten Abschnitts der Designdatei zu überprüfen.
Schritt 4.2 - Ersten Abschnitt gravieren
Schritt 4.3 - Zweiten Abschnitt gravieren
Schließen Sie die Ebene des ersten Abschnitts und öffnen Sie die Ebene des zweiten Abschnitts.
Verschieben Sie das Hauptmaterial und richten Sie die unteren Führungsmarkierungen auf dem Hauptmaterial mit den oberen Markierungen auf dem Hilfsmaterial aus, bevor Sie mit der Gravur fortfahren.
Kommentare
0 Kommentare
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu hinterlassen.